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Das Dreibandenspiel ist eine der anspruchsvollen Varianten des
Carambolespiels. Variantenreichtum, Abwechslungsreiche Spielgestaltung,
Erfolgsabhängigkeit, Fähigkeit zur Gelassenheit, Fähigkeit zur
Anpassung, ja sogar ein Quantum Glück sind alles Eigenschaften, welche zu
diesem Spiel benötigt werden.
Früher sagte man, es wäre das "Alte Herren Spiel", da es zum
Einen von der Erfahrung, zum Anderen aber auch von der individuellen
Stosstechnik und dem Können abhängt, dass sich ein Spieler im Laufe der
Jahre aneignet. Die geringe "Wartezeit" (Spielzeit des Partners)
zwischen den einzelnen Aufnahmen erhöht die Attraktivität dieser
Disziplin.
Serien werden auch in diese Disziplin Billard erspielt, jedoch beschränkt
sich die Anzahl Punkte pro Aufnahme bei den meisten Spielern auf 1 - 5
Punkte, höhere Serien sind sehr selten. Grosse Serien (über 10
Punkte) sind auch für fortgeschrittene Spieler an einer Hand abzuzählen.
Durchschnittlich werden auch von guten Spielern bei dieser Spielvariante
nur etwa 0,400 - 0,900 Punkte pro Aufnahme erzielt.
Weltklasseturnierspieler erreichen an Turnieren Durchschnitte zwischen 1,0
- 1,8 Punke pro Aufnahme.
Beispiel:
Ich habe in meiner langen, über 25-jährigen Billardkarriere nur eine
14er und zwei 11er, jedoch schon mehrere 10er, 9er, 8er, 7er und 6er
Dreibandenpunkteserien erspielt.
Mein derzeitiger Durchschnitt beträgt zurzeit ca. 0,600 Punkte pro Aufnahme.
Monatlich spiele ich weniger als 10 Partien zu je 50 Aufnahmen.
Internationale Turniere werden
meistens mit Sets (3 Gewinnsätze zu je 15 Punkte) gespielt. Dabei wird
nach Erreichen von 15 Pt (sei es auch nach 1 Aufnahme) wieder neu
begonnen. Grössere als 15er Serien können daher nicht mehr erreicht
werden. Der sogenannte "Weltrekord" liegt meines Wissens bei zurzeit 28
nacheinander gespielten Punkten. Nach einer Vorrunde (meistens mit 4
Spielern) wird das System der direkten Eliminierung
gespielt, das heisst: Wer verliert - ist aus dem Turnier.
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