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dem von mir sehr verehrten und 1998 leider verstorbenen Nachbarn Pater Flurin Maissen gewidmet , welcher in seinem literarischen Leckerbissen: Mineralklüfte und Strahler der Surselva eingehend auf das Strahlen und den Beruf des Strahlers in meiner Wahlheimat, der Surselva einging. |
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Pater Flurin Maissen Autor von: Mineralklüfte und Strahler der Surselva bei einem seiner privaten Besuche bei mir zuhause. |
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schreibt er in seinem Buch: Das Strahlen verlangt regen Geist, klaren
Verstand und viel Phantasie. Ein mittelmässig begabter Mann wird nie
ein guter Strahler. Ihm fehlt die nötige Beobachtungsgabe und die
berechnende Zurückhaltung, d.h. er ist nicht pfiffig genug. Diese
Pfiffigkeit muss in langem Ringen erworben werden. Der Ausdruck Strahler ist eine Schweizerdeutsche Bezeichnung für Kristallsucher in den Bergen. Folgende Äusserungen einiger Strahler seien erwähnt: Die Kristalle (Strahlen) sind die schönsten Geschöpfe Gottes, eigens zu unserem Vergnügen geschaffen. Gott hat aber auch dafür gesorgt, dass sie von den Felsen gut beschützt sind, damit noch spätere Generationen Freude daran haben können. Die meisten Strahler und Mineraliensammler gehen ihrer Passion in den Sommermonaten nach. Nach dem strengen Ehrenkodex der Schweizer Vereinigung der Strahler, Mineralien- und Fossiliensammler (SVSMF) wird dabei der Natur Sorge getragen und der Landschaden möglichst in Grenzen gehalten. Zudem benötigt man in vielen Gebiete Strahlerpatente. Es gibt in der Schweiz wohl nur eine kleine Anzahl Strahler, die hauptberuflich Mineralien suchen. Einer der wohl bekanntesten Zeitgenossen in meiner Nähe ist oder war Paul (Pablo) Membrini. In seinem Buch: Ein Strahler auf extremen Wegen schildert er auf seine unverwechselbare humorvolle Art von seinem Leben als Strahler. |
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Foto aus dem Buch: Ein Strahler auf extremen Wegen ã Paul Membrini, Chur |
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