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Obwohl in
den vorstehenden Kapiteln bereits erwähnt, soll an dieser Stelle noch
einmal darauf hingewiesen werden, dass viele Mineralien erhöhte Temperaturen nicht ertragen. Besonders gefährdet sind Mineralien mit Einschlüssen,
seien es gasförmige, flüssige oder feste. Da die Ausdehnungskoeffizienten der Einschlüsse meistens andere Werte
aufweisen als derjenige des Wirtskristalls, besteht schon bei geringen
Temperaturerhöhungen die Gefahr des Zerspringens.
Bekanntestes
Beispiel ist der Fensterquarz. Spannungsrisse in Matrix und Kristallen können
sich ebenfalls verhängnisvoll auswirken. Zu vermeiden sind auch brüske
Temperaturwechsel, zum Beispiel das Herausnehmen von Mineralien aus
heissen Bädern und anschliessender Spülung mit kaltem Wasser. Es
empfiehlt sich in jedem Fall, die Temperaturstabilität der zu
reinigenden Mineralien abzuklären, bevor man mit warmen Reinigungsbädern
arbeitet.
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