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Wasser ist das billigste
und risikoloseste Reinigungsmittel für alle Mineralien, welche von
chemisch aggressiven Mitteln angegriffen werden oder welche infolge
ihrer besonderen Kristallstruktur leicht verletzlich sind.
Die Reinigung
erfolgt in neutralem Milieu, in einem Wasserbad, welchem man mit Vorteil
Detergentien (Geschirrwaschmittel) zusetzt, um den Reinigungseffekt zu
erhöhen.
Die Verweildauer im Bad ist von der Art und Stärke der
Verschmutzung abhängig und die Wassertemperatur ist der Wärmestabilität des Minerals anzupassen.
Wenn der Zeitfaktor keine Rolle spielt und die Umstände es erlauben, können
"problemlose" Mineralien auch in fliessendem Wasser oder auf
dem Balkon Sonne und Regen ausgesetzt werden (Tropfwirkung). Auch die
Dusche oder die Munddusche mit ihrem intermittierenden Wasserstrahl können nützliche Dienste leisten. Generell ist darauf zu achten, dass
Kristalle mit Einschlüssen, Spannungsrissen oder brüchiger Matrix
nicht erhöhten Temperaturen ausgesetzt werden, da sonst die Gefahr
des Zerspringens besteht (vgl. auch Kapitel 2.5 ).
Die
Nassreinigung wird normalerweise durch eine mechanische Reinigung
(Pinsel, Bürste) ergänzt und vervollständigt (vgl. Kapitel 1.7.)
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